Anonim

Die Bilder von Reisenden wurden im Rahmen eines Cyberangriffs kompromittiert, der gerade von US-Zoll- und Grenzschutzbeamten enthüllt wurde.

Beamte lehnten es ab, preiszugeben, wie viele Bilder im Rahmen des Angriffs gestohlen wurden, aber das Problem gibt Anlass zur Sorge darüber, wie sich verstärkte Überwachungsbemühungen von Bundesbeamten nach Angaben der Washington Post auf die Privatsphäre der Amerikaner auswirken könnten.

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CBP verarbeitet täglich mehr als eine Million Passagiere und Fußgänger, die die US-Grenzen überschreiten. In dieser Zahl sind mehr als 690.000 ankommende Landreisende enthalten.

Die Agentur verwendet Kameras und Videoaufzeichnungen an Flughäfen und Landgrenzübergängen, an denen Bilder von Fahrzeugen aufgenommen werden, berichtete die Washington Post.

Die gestohlenen Fotos enthalten Bilder der Gesichter der Menschen und auch ihrer Nummernschilder und wurden bei einem Angriff auf einen Subunternehmer des Bundes kompromittiert.

Der Flughafenbetrieb sei von dem Verstoß nicht betroffen, teilte CBP mit.

Die Bildersammlung ist Teil des wachsenden Gesichtserkennungsprogramms, das darauf abzielt, Personen zu verfolgen, die in die Vereinigten Staaten einreisen und diese verlassen.

In einer von CBP herausgegebenen Erklärung wurde am 31. Mai von dem Verstoß Kenntnis genommen. Dieselbe Aussage besagte, dass keine der Bilddaten "im dunklen Web oder im Internet" identifiziert worden war.

Reporter für eine britische Technologie-Nachrichten-Website The Register berichteten jedoch im vergangenen Monat, dass eine beträchtliche Menge an verletzten Daten der Firma Perceptics im dunklen Internet angeboten wurde.

Die Website berichtete, dass der Hersteller von Kfz-Kennzeichenlesegeräten, der von der US-Regierung und von Städten ausgiebig zur Identifizierung und Verfolgung von Bürgern und Einwanderern eingesetzt wurde, gehackt worden war. Der Artikel fügte hinzu, dass die Dateien des Unternehmens im Internet kostenlos zum Download angeboten wurden.

CBP hat es abgelehnt, den an dem Verstoß beteiligten Subunternehmer zu benennen. Eine erste Stellungnahme der CBP zu diesem Thema, die am Montag an die Washington Post gesendet wurde, enthielt jedoch den Namen "Perceptics" im Titel: "CBP Perceptics Public Statement".