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Passagiere, die nach dem Ryanair-Flug in ein Krankenhaus eingeliefert wurden, verlieren den Kabinendruck

Passagiere, die nach dem Ryanair-Flug in ein Krankenhaus eingeliefert wurden, verlieren den Kabinendruck

Anonim

Dreiunddreißig Passagiere wurden ins Krankenhaus eingeliefert - einige bluteten aus den Ohren -, nachdem ein Ryanair-Flug in Richtung Kroatien am Samstag eine Notlandung in Frankfurt (Deutschland) durchgeführt hatte.

Nach Angaben von FlightRadar24.com sank das Flugzeug, das etwa 80 Minuten nach Beginn des Fluges den Kabinendruck verlor, innerhalb von sieben Minuten um rund 20.000 Fuß ab.

Nachdem der Flug FR7312 von Dublin, Irland, nach Zadar, Kroatien, geflogen war, verlor er den Kabinendruck, Sauerstoffmasken wurden aktiviert und das Flugzeug zum Flughafen Frankfurt Hahn umgeleitet.

"In Übereinstimmung mit dem Standardverfahren setzte die Besatzung Sauerstoffmasken ein und leitete einen kontrollierten Abstieg ein", schrieb die Fluggesellschaft in einer offiziellen Erklärung.

Erstaunliches Video von Mr. Kevin Burke. Sie können sehen, wie verängstigt wir waren. Niemand spricht, niemand bewegt sich. Stille und nur Stille. # Ryanair #nightmare pic.twitter.com/YFYRiORy2s

- Minerva Galvan (@Maingd), 14. Juli 2018

Die Fluggesellschaft sagte auch, dass das Flugzeug "normal gelandet" sei und eine "kleine Anzahl (von Passagieren) vorsichtshalber ärztliche Hilfe erhalten habe".

Nach Angaben der Frankfurter Polizei wurden 33 der 189 Passagiere ins Krankenhaus eingeliefert, von denen einige über Nacht im Krankenhaus blieben.

Deutsche Behörden sind vor Ort und untersuchen, was den Druckabbau verursacht hat.

Die verbleibenden Passagiere mussten die Nacht in Deutschland verbringen, bevor sie am Sonntagmorgen in ein Flugzeug nach Zadar stiegen. Ryanair hatte versprochen, diese Passagiere in Hotels in der Umgebung unterzubringen, konnte dies jedoch aufgrund eines "Mangels an verfügbaren Unterkünften" nicht.

Ryanair bereitet sich bereits auf einen felsigen Sommer vor, Kabinenpersonal und Piloten haben bei Vertragsverhandlungen Streiks in ganz Europa angedroht.

Im vergangenen Jahr musste die Fluggesellschaft aufgrund von "Planungskonflikten" Tausende von Flügen streichen, von denen fast eine halbe Million Passagiere betroffen waren.