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Hotel Cyber ​​Attacks: Wie Gäste sicher sein können

Hotel Cyber ​​Attacks: Wie Gäste sicher sein können

Anonim

Ein neuer Tag, ein neuer Datenverstoß.

Diesmal meldet Sabre, eines der weltweit größten Technologieunternehmen, dass "ein Vorfall mit unbefugtem Zugriff auf Zahlungsinformationen" in einem seiner Reservierungssysteme aufgetreten ist.

Als die InterContinental Hotels Group (IGH) Anfang des Jahres einen Datenhack bekannt gab, der die Medien und sozialen Medien in Brand setzte, blieb der Datenverstoß von Sabre von der Verbraucherpresse weitgehend unbemerkt. Dies ist besonders interessant, wenn man bedenkt, dass der Daten-Hack von IHG bis zu 1.200 Hotels betraf, während das Reservierungssystem von Sabre mehr als 30.000 Hotels betreibt.

Sabre sagt nicht viel und gibt keinen Hinweis auf den Umfang des Verstoßes, obwohl er glaubt, dass er auf ein Reservierungssystem beschränkt ist. Laut Sabre haben sie sich an die Strafverfolgungsbehörden gewandt und einen unabhängigen Experten von Drittanbietern, Mandiant, hinzugezogen, um ihnen bei der Ermittlung zu helfen.

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"Unsere Kunden von Sabre Hospitality Solutions werden über die Untersuchung informiert, mit der Verpflichtung, sie auf dem Laufenden zu halten", sagte Sabre in einer Erklärung.

Während die Verbrauchermedien diese Geschichte möglicherweise weitgehend übersehen haben, haben Cybersicherheitsexperten viel zu sagen.

In einem Artikel bei Information Security Buzz, einer der Sicherheitsgemeinschaft gewidmeten Nachrichtenwebsite, wurde eine Reihe von Cybersicherheitsexperten gebeten, Sabres Verletzung zu beleuchten. Im Großen und Ganzen geht der kollektive Think Tank davon aus, dass die Tourismusbranche mit einer zunehmenden Anzahl von Datenschutzverletzungen rechnen kann.

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Die Experten geben zudem eine Reihe wertvoller Tipps, die Verbraucher zum Schutz vor Datenschutzverletzungen während ihres Aufenthalts in Hotels verwenden können.

Unter ihnen:

- Denken Sie zweimal darüber nach, Ihr Mobilgerät als Hotelschlüssel zu verwenden. Dies empfiehlt Shane Stevens, Director von Omni-Channel Trust & Identity Solutions bei VASCO Data Security.

- Verwenden Sie keine Debitkarten mehr, um in Hotels einzuchecken. Verwenden Sie stattdessen Ladekarten, um sich zu schützen, empfiehlt Stevens. "Zu diesem Zeitpunkt sind wir uns einfach nicht sicher, was noch sicher ist", sagte er.

- Wenn Sie auf Reisen sind, bringen Sie Ihren eigenen Router mit und bestehen Sie darauf, dass das Hotel es Ihnen ermöglicht, eine Verbindung herzustellen. Dies empfiehlt Dr. Mounir Hahad, Senior Director bei Cyphort Labs.

Das Thema kostenloses WLAN wurde auch von der Harvard Business Review in ihrem kürzlich erschienenen Artikel „Warum Sie das öffentliche WLAN wirklich nicht mehr nutzen müssen“ aufgegriffen. Der Artikel zitiert eine Studie, die während des Nationalen Konvents der Republikaner im vergangenen Jahr durchgeführt wurde, bei der ein Sicherheitsunternehmen gefälschte WLAN-Hotspots eingerichtet hat, um zu ermitteln, wie viele Personen sich anmelden würden diese Krisenherde. Etwa 68 Prozent dieser Benutzer gaben nach der Anmeldung persönliche Daten wie E-Mail-Kennwörter und Bankanmeldeinformationen an.

Der Autor des Artikels, Luke Bencie, ein weltweiter Sicherheitsberater, verwies auch ausdrücklich auf Schwachstellen bei der Nutzung von kostenlosem WLAN in Hotels. Insbesondere verweist er auf ein Schema namens "Evil Twin", bei dem ein Hacker Benutzer dazu verleitet, sich anzumelden, indem er einen Hotspot einrichtet, der den Namen des Hotels widerspiegelt. Sobald sich der Benutzer anmeldet, kann der Hacker alle seine Bewegungen sehen, während er im Internet surft, und hat Zugriff auf alle privaten Daten, die während der Sitzung angezeigt werden.

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In dem Artikel empfiehlt Bencie, einen unbegrenzten Datentarif für Ihr Mobilgerät zu erwerben und niemals kostenloses WLAN zu verwenden. Andere Empfehlungen für die Verwendung von öffentlichem WLAN umfassen die Anmeldung nur bei verschlüsselten Sites, die eine HTTPS-Adresse (anstelle von HTTP) verwenden. Melden Sie sich auch niemals (jemals) bei Websites an, die verschlüsselt oder auf andere Weise Ihre Finanzinformationen enthalten, wie z. B. Banken oder Einkaufsseiten.

Da Hacker weiterhin in großem Umfang und durch einzelne Angriffe auf die Hotellerie abzielen, ist es wichtig, dass die Verbraucher verstärkt auf ihre persönlichen Daten achten.

Denn, wie Bencie schreibt, "ist es eine Frage des Zeitpunkts, nicht des Falls, Opfer der Gefahren des öffentlichen WiFi zu werden".

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