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Nach einem verhaltenen Tourismuswachstum im Jahr 2016 zeigen die ersten Anzeichen für 2017 ein positives Wachstum.

Ein neuer Bericht der European Travel Commission (ETC) zeigt, dass Europa im Jahr 2016 615 Millionen internationale Touristen willkommen geheißen hat, während die Aussichten für ein weiteres Wachstum in diesem Jahr trotz Sicherheitsbedenken, Brexit und Richtlinienänderungen der US-Regierung "positiv" sind.

Die European Tourism - Trends & Prospects zeigten, dass jedes zweite Reiseziel in den ersten Monaten des Jahres 2017 ein zweistelliges Wachstum verzeichnete.

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Island verzeichnete den größten Besucheranstieg. Das Land verzeichnete in diesem Jahr 54 Prozent mehr Besucher als im Vorjahr. Der Bericht geht davon aus, dass die Zahl der Transatlantikflüge, die Besucher in das Land bringen, gestiegen ist. Island hat auch eine einzigartige Fähigkeit, viral zu werden, was auch die Nachfrage der Besucher steigern könnte.

Andere Regionen, darunter Zypern mit 26 Prozent mehr Einwohnern, Portugal (25 Prozent) und Malta (23 Prozent), haben mit der Saison gekämpft, um den Tourismus in den Wintermonaten erfolgreich voranzutreiben. Weitere Länder, in denen in den ersten Monaten dieses Jahres Wachstum zu verzeichnen ist, sind Bulgarien, Finnland, Estland und die Schweiz.

Die Türkei kämpft nach einem Abschwung, der 2015 begann, immer noch darum, die Tourismusbranche wieder in Schwung zu bringen. Dem Bericht zufolge gingen die Zahlen um 8 Prozent zurück.

Viele dieser Nationen sind sowohl vom Wachstum der Reisen innerhalb Europas als auch von einem Anstieg der Ankünfte russischer Besucher geprägt. In Island nahmen die russischen Besucher um 157 Prozent zu, während in Zypern die Besucherzahlen russischer Touristen um 122 Prozent zunahmen. Auch die Türkei verzeichnete mit einem Besucherplus von 88 Prozent einen Aufschwung aus Russland.

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Eine Warnung des US-Außenministeriums scheint viele US-Reisende nicht davon abzuhalten, nach Europa zu reisen. Trotz der Bedenken hinsichtlich der Sicherheit nahmen die Besuche in den USA auch 2016 zu, während ein starker US-Dollar und eine wachsende Wirtschaft als positive Anzeichen für die Attraktivität Europas angesehen werden.

Die Zahl der Reisenden aus China, die aufgrund eines früher als gewöhnlich stattfindenden chinesischen Neujahrs aus China angereist waren, gab der EU ebenfalls einen zusätzlichen Schub.

Das ETC ist weiterhin optimistisch und hofft, dass die weitere Zusammenarbeit innerhalb der EU zu mehr Wachstum führen wird.