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Beamte auf einem Flughafen in Japan konfiszierten am Samstag 30 Kugeln aus der Handgepäcktasche eines Besatzungsmitglieds von American Airlines, nachdem er die Munition versehentlich durch mehrere Sicherheitskontrollen gebracht hatte.

Nach Angaben von The Associated Press bereitete sich der unbekannte Flugbegleiter in den Fünfzigern darauf vor, auf seinem Dienstflug in die USA zurückzukehren, als die Polizei am internationalen Flughafen Narita in Tokio die Kugeln während einer Sicherheitsüberprüfung entdeckte.

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Der Mitarbeiter von American Airlines trug die Munition in zwei geladenen Magazinen, aber er trug keine Waffe. Masatoshi Ito, ein Beamter der Flughafenpolizei, gab bekannt, dass der Mann den Behörden mitgeteilt habe, er habe die Kugeln versehentlich in seiner Tasche gelassen, als er sich auf seinen Flug nach Tokio vorbereitete.

Der Vorfall deutet darauf hin, dass der Flugbegleiter mit den Kugeln im Gepäck durch Sicherheitskontrollen auf einem US-Flughafen geflogen ist und diese nie entdeckt wurden.

Reisen mit Munition in Handgepäckträgern in den USA sind illegal.

Die Polizei in Japan nahm das Besatzungsmitglied in Gewahrsam, ließ es jedoch kurze Zeit später wieder frei, da er keine Gefahr für die Vernichtung von Beweisen darstellte und sich bereit erklärte, bei den Ermittlungen mitzuarbeiten. Behörden in Japan versuchen auch zu verstehen, wie der Mann es durch den Zoll geschafft hat, als er zum ersten Mal in Japan ankam.

Während der Flugbegleiter zu diesem Zeitpunkt noch keiner Straftat angeklagt war, erwägt die japanische Polizei derzeit einen möglichen Verstoß gegen das Waffen- und Schwertkontrollgesetz.

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